
Es begann 1972 mit einer überschaubaren Hemdenkollektion im Norden von London. Heute gehört die Britin Margaret Howell in ihrem Heimatland zum Mode-Establishment. Ihre dezenten, bisweilen anachronistischen Entwürfe trotzen dem lauten Britchic. Howell orientiert sich lieber am „Mid-Century-Design“. Das ist natürlich, bevorzugt gedeckte Farben und besteht weitgehend aus Klassikern: Die Frauen bekommen Kleid und Mantel, die Männer ein Sakko. Beide einen Hut. So schön kann unspektakuläre Mode sein.
